ArtWalk 2026

Bei jeder meiner ArtWalk-Teilnahmen war ich jeweils mit einem Projekt am Start. Dieses Mal gebe ich Einblick in ein Thema, welches mich schon länger beschäftigt.

Denn ich habe zunehmend Mühe mit der Materialschlacht, welche die Malerei so mit sich bringt. Daher arbeite ich seit einiger Zeit an meiner Vision, irgendwann ausschliesslich mit Farben und Materialien aus der Natur zu arbeiten.

Experimente wie z.B. mit Pilztinte, die ich eigens aus dem Schopftintling herstelle laufen seit Längerem. Das Thema natürliche Farben, insbesondere Pflanzenfarben oder die Herstellung von eigenen Pigmenten aus gefundenen Mineralien der Umgebung sind umfangreich und zeitaufwändig aber höchst interessant. Somit landen Steine vom Reussufer im Mörser, Beeren von umliegenden Sträuchern, Schalen von Nüssen und Zwiebeln in Kochtöpfen und Pilze lösen sich in Tinte auf... einmal begonnen, sind die Möglichkeiten schier unendlich. 

Ob die daraus entstehenden Bilder für die Ewigkeit gemacht sind, darüber habe ich mir viele Gedanken gemacht und kam zum Schluss: Die Natur ist stets im Wandel – somit darf sich auch das Bild mit der Zeit verändern.

Das Sammeln hie und da birgt mitunter grosse Glücksmomente. Diese Gefühle erlebe ich auch auf meinen Streifzügen durch die Natur, um spezielle organische Fundstücke zu finden, woraus im Atelier Figuren, meine sogenannten «Fundlinge» entstehen. Das nun auch die Farben für meine Malerei «gefunden» werden, gibt meiner Arbeit zunehmend Sinn und fügt sich zu einer ganzheitlichen Kunstform zusammen. 

Meine Bilder, die ich am ArtWalk 2026 zeigen werde, sind ausschliesslich mit Farben aus eigens hergestellten Pigmenten vom Reussufer und Pflanzenfarben der Umgebung gemalt. Sie zeigen somit die Farbigkeit Bremgartens. Und ich hoffe, darin ist meine Verbundenheit und Liebe zur Natur sicht- und spürbar.

>> artwalk-bremgarten

 
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